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LAbg. Kattnigg: Bilaterale Steuerbegünstigungen benachteiligen Österreichs Bauwirtschaft

Oö. Landtag: Resolution an den Bund gegen Österreich benachteiligende Doppelbesteuerungsabkommen einstimmig beschlossen

"Neuverhandlungen von Doppelbesteuerungsabkommen zu Gunsten der Österreicher insbesondere mit Ungarn waren im Bund bislang kein Thema. Was die Bundesregierung bislang verschlafen hat, wurde nun in einem gemeinsamen Antrag aus Oberösterreich gefordert", berichtet die freiheitliche Wirtschaftssprecherin, LAbg. Evelyn Kattnigg, im heutigen Landtag. "Erfahrungsgemäß verbessern sich die Bedingungen im Zuge von Neuverhandlungen. Die FPÖ erwartet sich dadurch insbesondere Verbesserungen für die heimische Bauwirtschaft."

"Neuregelungen in Doppelbesteuerungsabkommen gelten immer auch umgekehrt. Neben der Bauwirtschaft könnten schließlich auch andere Branchen betroffen sein, in denen Österreich mehr Wirtschaftsleistung exportiert", mahnt Kattnigg trotzdem zur Vorsicht bei den kommenden Verhandlungen der künftigen Regierung.

"Die FPÖ steht für einen Wettbewerb auf europäischer Ebene. Eine von den Grünen geforderten europäischen Steuerharmonisierung sehen wir dagegen kritisch", so Kattnigg. "Fairer Wettbewerb ist belebend, jedoch müssen wir dafür unseren Unternehmen auch das Rüstzeug mitgeben, vor allem in der heimischen Bauwirtschaft."

"Österreich ist ein Hochsteuerland und hat ein zu lösendes Ausgabenproblem. Erst wenn wir die Knüppel zwischen den Beinen unserer Wirtschaft entfernen, kann Österreich im internationalen Steuersenkungswettbewerb wieder mithalten", fordert Kattnigg abschließend spürbare Lohnnebenkostensenkungen.

Mittwoch, 23 August 2017, 22:41:31
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