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LAbg. Kattnigg: Österreichs Bauwirtschaft durch internationale Konkurrenz unter Zugzwang

FPÖ sieht Handlungsbedarf im Kampf gegen die Folgen des internationalen Steuerdumpings

"Die Forderung ist gut, jedoch der Antrag der SPÖ noch unausgegoren. Mitzubedenken wird sein, dass Neuregelungen in Doppelbesteuerungsabkommen auch umgekehrt gelten. Neben der Bauwirtschaft könnten schließlich auch andere Branchen betroffen sein, in denen Österreich mehr Wirtschaftsleistung exportiert", begründet die freiheitliche Wirtschaftssprecherin LAbg. Evelyn Kattnigg die weitere Runde im Land.

"Die heimische Bauwirtschaft leidet massiv unter dem verzerrten Wettbewerb durch erhebliche Steuererleichterungen in Ungarn und anderen Nachbarländern", sieht Kattnigg Handlungsbedarf im heutigen Landtag. "Die Forderung der Neuverhandlung von Doppelbesteuerungsabkommen zu Gunsten der Österreicher wird von der FPÖ selbstverständlich unterstützt. Jedoch um einen halbdurchdachten Schnellschuss der SPÖ zu verhindern, bedarf es im kommenden Ausschuss noch einer ausführlichen Diskussion."

Die Steuerfreiheit von ausländischen Bauunternehmen ohne Niederlassung in Österreich für einen Zeitraum bis zu 24 Monaten bringt österreichische Unternehmen seit der ungarischen Körperschaftssteuersenkung auf nur 9 Prozent zunehmend in Bedrängnis. "Österreich ist ein Hochsteuerland. Solange es sein Ausgabenproblem nicht in den Griff bekommt, kann Österreich im internationalen Steuersenkungswettbewerb nicht mithalten", sagt Kattnigg abschließend.



Sonntag, 25 Juni 2017, 08:08:59
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