@FACEBOOK

FPÖ Steyr


RFJ Steyr Stadt und Land


LAbg. Kattnigg fordert Ende des negativen Lobbyismus gegen Dieselmotoren

„Es reicht! Der negativen Imagekampagnen gegen den Dieselmotor muss endlich ein
Ende gesetzt werden" empört sich LAbg. GR Evelyn Kattnigg anlässlich der aktuellen
Dieseldiskussionen. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in
Deutschland habe mit seinem Urteil über die möglichen Diesel-Fahrverbote in
Städten wieder die Diskussion der Umweltlobbyisten angeheizt.

„Ich verwehre mich strikt gegen die Angriffe, dass der Dieselmotor der einzige Grund
für die Grenzwertüberschreitungen etwa bei der Messstation Römerberg ist. Mit der
Verunsicherung der Bevölkerung durch Lobbyismus gegen den Kauf von
dieselbetriebenen Fahrzeugen aufgrund möglicher Fahrverbote oder Wertminderung
älterer Fahrzeuge wird der Wirtschaftsbereich Automotive stark beeinträchtigt. 17,2
Milliarden Euro gehen alleine in Österreich auf den Diesel zurück." argumentiert die
Wirtschaftssprecherin der Freiheitlichen Fraktion im OÖ Landtag.

Immerhin zählen in Oberösterreich 300 Unternehmen zur Automotiven
Zulieferindustrie. 24.600 Beschäftigte sind in OÖ direkt und 64.350 Beschäftigte
indirekt (als Sublieferant) von der Automotiven Zulieferindustrie abhängig.
Für den Wirtschaftsstandort Steyr bedeute dies auch eine Schädigung des BMW -
Motorenwerkes mit 4500 Beschäftigten, davon rund 700 im
Dieselmotorenentwicklungszentrum.

Es wäre angebracht, wenn sich Landesrat Anschober einmal mit den Anstrengungen
auseinandersetzt, welche die Automobilindustrie unternimmt, um die CO2-Zielwerte
zu erreichen. Der aktuelle Grenzwert der EU für alle verkauften Fahrzeuge eines
Herstellers (Benzin- und Dieselfahrzeuge) in einem Jahr liegt bei einem Mittelwert
von maximal 130 g/km. Das nächste Ziel liegt bei 95 g/km ab dem Jahr 2020.
Wenn der Diesel verbannt würde, kämen mehr Benzinmotoren und somit wieder
mehr CO2 in die Flotte - aufgrund des höheren Verbrauchs der Benzinmotoren.
Somit würde es schwieriger das Flottenziel zu erreichen. Ohne Diesel sind die
vorgegebenen Verbrauchs- und Emissionsziele in der Europäischen Union für das
Jahr 2020 und später kaum zu erreichen.

Das Brennverfahren in Dieselmotoren macht die Stickoxidbehandlung (NOx)
aufwändiger im Vergleich zu Benzinmotoren. Dennoch wurden seitens der
Automobilindustrie durch spezielle Abgasbehandlungsverfahren, wie u.a. „AdBlue"
wichtige Beiträge für die Abgasreduktion beim Dieselmotor getroffen. Rußpartikel
gäbe es nicht mehr durch den Einsatz von Filtern.

„Daher meine Forderung: Weg von Schnellschüssen gegen den Dieselmotor, hin zu
einer sachlichen und vorurteilsfreien Herangehensweise. In Städten müssen
Regionalverkehrskonzepte zur Reduktion von Emissionen sowie der Ausbau eines
attraktiven öffentlichen Verkehrs entwickelt werden." schließt Kattnigg.


Evelyn Kattnigg18
GR Evelyn Kattnigg, BA (FH)
Landtagsabgeordnete

Montag, 28 Mai 2018, 07:49:21
1312923

Aktuell sind 6 Gäste und keine Mitglieder online

Download Regierungsprogramm:

wehrpflichtdanke.jpg
images.jpg
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.