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OÖVP und FPÖ treten für Lehrberuf in der Pflege ein

Landtagsinitiative für mehr Fachkräfte im Pflegebereich – mehr als 700 Pflegekräfte alleine in Alten- und Pflegeheimen bis 2025 benötigt

"Unsere alternde Gesellschaft und somit das Thema Pflege gehören zu den zentralen politischen Herausforderungen der Zukunft", sind sich OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr einig. In der Landtagssitzung diesen Donnerstag setzen sich OÖVP und FPÖ für die Schaffung eines Lehrberufes im Pflegebereich ein. Das ist einer von vielen notwendigen Beiträgen, damit es künftig genügend gut qualifizierte Pflegekräfte in unserem Land gibt.

"Zum Land der Möglichkeiten gehört für mich auch, dass Junge ihren Traumberuf frei wählen können. Im Alter zwischen 15 und 17, wo die allermeisten ihre Berufsentscheidung treffen, ist der Weg in den Pflegeberuf aber versperrt", so OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

"In den kommenden Jahren werden alleine im stationären Altenpflegebereich mehr als 700 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Um den steigenden Personalmangel bewältigen zu können, braucht es bereits im Jugendalter Ausbildungsangebote im Pflegebereich", so Mahr.

In Oberösterreich sind derzeit mehr als 80.000 Personen pflegebedürftig - bis 2025 werden es bereits rund 94.000 Personen sein.

Derzeit gibt es 132 Alten-und Pflegeheime und 12.188 Langzeitpflegeplätze [Zahlen für OÖ zum Stichtag 31.12.2016].

Vorbild Schweiz

Was es bezüglich dieser neuen Berufsausbildung jedenfalls zu beachten gilt, ist, dass aufgrund der hohen psychischen Belastung im Pflegebereich auf den Entwicklungsgrad der Jugendlichen Bedacht genommen werden muss. Vorbild in Sachen Ausbildungsprogramm kann hier die Schweiz sein. Dort ist der Lehrberuf „Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe)" seit langem ein Erfolgsmodell – mehr als 4000 junge Menschen werden jährlich ausgebildet. Dabei handelt es sich um die drittbeliebteste Lehre in der Schweiz.

Samstag, 20 Oktober 2018, 20:43:36
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