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FPÖ Steyr


RFJ Steyr Stadt und Land


Starke Zeiten für die Mitarbeiter der Automobilindustrie in Steyr

– wer gewinnt das Rennen beim Kunden und Gesetzgeber?

„Es ist sehr erfreulich, dass nun auch die SPÖ aufgewacht ist und sich an einer
Veranstaltung ‚The Future of (Auto)mobility‘ am 17.10.2018 im Museum Arbeitswelt
beteiligt.

Mir drängt sich nun die Frage auf, ob dies vielleicht reiner Lobbyismus
wegen der bevorstehenden Betriebsratswahlen im Frühjahr 2019 bei BMW Motoren
ist oder ob hier nun tatsächliches Interesse für die 700 Mitarbeiter im
Entwicklungszentrum besteht, die derzeit durch den Dieselskandal unruhige Zeiten
erleben“ erläutert Landtagsabgeordnete Evelyn Kattnigg.

Beim erst kürzlich stattgefundenen Gipfel der EU-Minister in Linz wurde Wasserstoff
als Treibstoff der Zukunft zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen forciert. Das ist
grundsätzlich zur Erreichung der Klimaziele kein schlechter Ansatz. Dennoch müsse
die Automobilindustrie weiterhin enorm hohe Anforderungen an Flexibilität aufbringen.
Derzeit stehen drei unterschiedliche Antriebsformen zur Diskussion:

• Der konventionelle Antrieb mit hohen Auflagen zur Emissionsreduktion und
Abgasmessung sowie Kostendiskussionen für die Nachrüstung alter Dieselfahrzeuge.

• Der Elektroantrieb, bei dem die Infrastruktur für die Aufladung der Batterie
zurzeit fehlt sowie die Reichweite der Batterien für den Kunden nicht
zufriedenstellend ist.

• Der Wasserstoffantrieb, der technologisch jedoch noch nicht ausgereift ist.
Alle drei Antriebsvarianten sollen am Weltmarkt zur Verfügung gestellt werden.

„Ich betrachte die derzeitige Situation auch aus der Sicht der langjährigen
Mitarbeiterin in der Automobilindustrie“ so Kattnigg weiter. Die Entwicklung
unterschiedlicher Motortypen sei sehr kostenintensiv.

Niemand in der Automobilindustrie wisse derzeit, wohin die Reise bei der Motorisierung
tatsächlich geht und wieviel Geld womöglich in den „Sand gesetzt“ wird, weil der Kunde oder
Gesetzgeber anders entscheidet. Kommt es etwa zu Dieselfahrverboten in den Städten - wie es
bereits in Deutschland der Fall ist - werde wahrscheinlich der Wasserstoffantrieb oder der Elektroantrieb
der „Renner“ für die Zukunft.

„Ich werde mich auf jeden Fall dafür stark machen, dass der Dieselantrieb weiter eine Zukunft hat.
Dafür haben zu viele Menschen schon eine tolle Entwicklungsleistung
gebracht.
Diese Meinung habe ich kürzlich dem ersten Bayrischen Landtagspräsidenten Reinhold Bocklet auch
persönlich bei einer Konferenz mitgeteilt.“ so Landtagsabgeordnete Evelyn Kattnigg abschließend.

Evelyn Kattnigg18
GR Evelyn Kattnigg, BA (FH)
Landtagsabgeordnete


Samstag, 20 Oktober 2018, 19:59:10
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