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Ungerechtfertigter Diesellobbyismus zeigt negative Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in Steyr

„Die negativen Imagekampagnen der Umweltlobbyisten gegen den Dieselmotor
zeigen nun die ersten Auswirkungen auf die Automobilindustrie. Dass dabei auch
Automobilhersteller ungerechtfertigt zum Handkuss kommen und Arbeitsplätze wie
derzeit bei BMW in Steyr aufgrund eines Schichtentfalles wegfallen, scheint ihnen
egal zu sein. Immerhin zählen in Oberösterreich 300 Unternehmen zur Automotiven
Zulieferindustrie. 24.600 Beschäftigte sind in OÖ direkt und 64.350 Beschäftigte
indirekt (als Sublieferant) von der Automotiven Zulieferindustrie abhängig." empört
sich LAbg. GR Evelyn Kattnigg.

Der Dieselskandal war ein aufgelegter Elfmeter für Umweltlobbyisten, um endlich
gegen konventionell betriebene Fahrzeuge vorzugehen. Hauptsache Dieselfahrer
werden verunsichert, ob sie mit ihren Fahrzeugen noch langfristig fahren dürfen oder
ob Dieselfahrverbote wie etwa in bereits vielen deutschen Städten drohen. Nur die
Elektromobilität sei aus Sicht der Umweltlobby die einzige Möglichkeit, die von der
EU gesetzten Klimaziele zu erreichen. Woher und mit welcher Infrastruktur der Strom
zur Verfügung steht, sei ihnen dabei egal.

Man erlebe kaum einmal ein Fachthema, wo so viele Inhalte aus Unwissenheit
miteinander vermischt werden. Eines ist jedoch klar: Schießt man die Dieselmotoren
ab, werden wir das CO2-Klimaziel nicht erreichen, weil uns der Dieselmotor mit dem
geringen Verbrauch und optimalen Abgaswerten im Gesamtflottenverbrauch fehlt. An
der Reduktion der Stickoxyde würden ohnehin alle Automobilhersteller hart arbeiten,
um eben die gesetzlich verschärften Auflagen zu erreichen. Diese wurden durch den
WLTP-Test („Wordwilde Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure") ohnehin
noch verschärft.

Das Absurde an der derzeitigen Situation sei jedoch, dass der Dieselmotor mit den
Stickoxyden auch noch für Gesundheitsschäden und sogar Todesfälle verantwortlich
gemacht werde. Dem wurde jedoch endlich durch eine klare Stellungnahme von 100
deutschen Lungenfachärzten ein Ende gesetzt.
„Liebe Umweltlobbyisten: Setzt Euch endlich mit Wissenschaftlern und Fachexperten
an einen gemeinsamen Tisch und überdenkt die derzeit sinnlosen Grenzwerte für
Stickoxyde von 40 Gramm je Kubikmeter Luft. Denn es ist nicht erwiesen, ob
dadurch die von der EU gesetzten Klimaziele erreicht werden, wenn man sich nur auf
ein Thema, nämlich den Dieselmotor, festfährt." appelliert LAbg. Kattnigg
abschließend.


Evelyn Kattnigg18
GR Evelyn Kattnigg, BA (FH)
Landtagsabgeordnete

Donnerstag, 25 April 2019, 21:16:24
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